Städtereise Görlitz

Görlitz ist die nördlichste Stadt Deutschlands und liegt in der niederschlesischen Oberlausitz. Die Stadt liegt zur Hälfte in Deutschland und zur anderen Hälfte in Polen, wo sich die Stadt Zgorzelec nennt. Die Grenze zu Polen ist durch den Fluß Neiße definiert.

Da die Stadt im Zweiten Weltkrieg weitestgehend verschont blieb, lohnt sich ein Besuch der Altstadt bereits durch die wunderschöne Architektur, die in Deutschland seines gleichen sucht. Die mittelalterlichen Bauten bieten zudem eine Menge einzigartiger Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise den Flüsterbogen, der als geheime Kommunikationsmöglichkeit zwischen Marktleuten am Untermarkt diente. Die Liste der Baudenkmäler in Görlitz ist dementsprechend lang. Eine Auflistung findet man unter Wikipedia.

Besonders spannend an der Stadt Görlitz/Zgorzelec ist die Teilung und das Aufeinandertreffen zweier Kulturen. Durch engagierte Bürger der Stadt finden häufig deutsch/polnische Ausstellungen und Veranstaltungen statt, die einen außergewöhnlichen Blick auf das Zusammenleben in der europäischen Grenzstadt bieten.

Direkt an der Grenze – an der Altstadtbrücke – finden sich eine Vielzahl von Restaurants, die typische schlesische und internationale Küche anbieten. Die kulinarischen Erlebnisse reichen dabei bis zur mittelalterlichen Tafel, an der ebenso gespeist werden kann.

Ein Besuch der Stadt lohnt sich allemahl und ist auch besonders für den Kurztrip mit kleinem Budget zu empfehlen. Auf der polnischen Seite kann bereits ab 5 € für einen Hauptgang sehr gut speisen und auch günstig und gut übernachten.